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Was hat denn eine Zahnbürste mit Brustkrebs zu tun?

 

Als Kind hast Du es ständig gehört: „Putz Dir die Zähne!“

Ich wage zu behaupten, dass es für die meisten Eltern vor allem um den ästhetischen Aspekt unschöner Zähne ging. Die wenigsten Eltern verstehen wirklich wie wichtig ihr Hinweis tatsächlich ist!

Fakt ist: Immer mehr Studien zeigen, welche schwerwiegenden Folgen eine schlechte Mundhygiene wirklich hat!

 

Zähne Krebs

 

Die Beweise mehren sich

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall gelten immer noch als häufigste Todesursache!

Seit über 10 Jahren deuten Untersuchungen deutlich darauf hin, dass „Parodontitis“ ein ernst zunehmender Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Parodontitis kann deren Verlauf deutlich verschlechtern.

 

Parodontitis und die Folgen

„Parodontitis“ (beziehungsweise „Parodontose“) bezeichnet eine bakterielle Entzündung im Mundraum, bei der schon eine fortgeschrittene Zerstörung von Teilen des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleischs und des Knochens, eingetreten ist. In den überwiegenden Fällen ist dieser Zustand nicht mehr rückgängig zu machen.

Studien des letzten Jahrzehnts zeigen, dass die im Mundraum entstandenen ungesunden Bakterien über den Blutkreislauf an unser Herz gelangen und es so schädigen. Parodontitis-Patientinnen weisen sogar ein bis zu 1,7-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf! Hier erfährst Du mehr: Risikoerhöhung von Herz- und Gefäßerkrankungen

 

Eins greift ins andere

Eigentlich bestätigen diese Forschungsergebnisse lediglich das, was die traditionelle chinesische Medizin und manch andere Heilmethode schon seit Jahrhunderte wissen: Als ganzheitlicher Mensch greifen die unterschiedlichen körpereigenen Kreisläufe eben ineinander über. Nichts passiert im Körper, ohne sich irgendwie auf den Rest des Körpers auszuwirken.

Wenn also nun der Zusammenhang „Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ seit geraumer Zeit bekannt ist – glaubst Du wirklich, dass nur Dein Herz Schaden erleiden kann?

Die Hinweise, dass auch Krebs durch schlechter Mundhygiene begünstigt wird, wird immer deutlicher – und überzeugender!

 

Zahnpflege und Krebs

Eine in der British Medical Journal veröffentliche schwedische Langzeitstudie (association dental plaque with cancer mortality in Sweden) hat 1390 Menschen über 20 Jahre lang begleitet. Ergebnis der Studie ist, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen problematischer Zahnpflege und verfrühtes Sterben aufgrund einer Krebserkrankung nachweisbar scheint.

Es gibt weitere Studien die ebenfalls einen eindeutigen Zusammenhang zeigen. Forschungsergebnisse aus New York zeigen beispielsweise eine starke Korrelation zwischen Knochenschwund im Kieferbereich und Krebs im Kopf- und Halsbereich. Pro Millimeter Knochenschwund konnte ein vierfach erhöhtes Risiko an Knochenkrebs nachgewiesen werden – ganz unabhängig von Gewohnheiten wie Alkoholkonsum oder das Rauchen!

Reden wir Klartext! Auch wenn das Ganze noch weiter erforscht werden muss – die heute schon zahlreich vorhandenen Forschungsergebnisse stimmen jetzt schon sehr nachdenklich und zeigen, dass man dringend – der eigenen Gesundheit zu liebe – ganzheitlich denken sollte! Das Immunsystem spielt hierbei eine wichtige Rolle!

Solange Dein Immunsystem stark ist, werden alle Bakterien, die vom infizierten Zahn ausgehen, in Schach gehalten. Aber sobald Dein Immunsystem durchStress (wer hat keinen Stress?),  ein Unfall, eine Erkrankung oder ein anderes Trauma geschwächt wird, ist Dein körpereigener Schutz geschwächt.

Möchtest Du mehr über ganzheitliches Denken erfahren? Lese hier weiter:  Die Denkweise, die Deine komplette Krebstherapie beeinflusst!

 

Zähne und Krebs – Wurzelbehandlungen begünstigen die Erkrankung!

Wurzelbehandlungen werden meist dann erforderlich, wenn eine vorhandene Entzündung bis in die Zahnwurzeln vordringt. Um ein Übergreifen der Entzündung auf den Kiefer zu verhindern und letztendlich den oftmals bereits abgestorbenen Zahn zu erhalten, nimmt der Zahnarzt meist eine Wurzelbehandlung vor. Er ist bemüht, das Zahninnere – unter möglichst keimfreien Bedingungen – dauerhaft von Bakterien zu befreien.

Allerdings ist ein 100% keimfreies Arbeiten nur sehr schwer zu erreichen, so dass viele entzündliche Bakterien den Reinigungsprozess überleben. Mit jeder Kaubewegung werden diese potentiellen Krankheitserreger aus dem Zahnbett in den Blutkreislauf befördert.

Ganzheitlich ausgebildete Zahnmediziner halten Wurzelbehandlungen für gefährlich.

Bedenke: Es gibt keine andere medizinische Behandlung, bei der so aktiv alles dafür getan wird, ein abgestorbenes Körperteil im Körper zu erhalten. Über den Blutkreislauf können sich die ungesunden Bakterien im Gesamtorganismus ausbreiten. In den meisten Fällen passiert dies ganz unbemerkt. Eine vorhandene Infektion in Verbindung mit der Reaktion Deines Immunsystems sorgt dafür, dass sich um so mehr Bakterien um das tote Gewebe ansammeln.

Ganz unahnend glaubt die Patientin, die Zahnbehandlung erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Bis eines Tages ein begünstigtes Symptom erkennbar wird. Allerdings wird da häufig kein Zusammenhang erkannt.

 

Risikofaktor Zahnpflege

Zahnprobleme erhöhen das Risiko für zahlreiche unterschiedliche und schwerwiegende Gesundheitsprobleme – darunter:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs
  • Demenz
  • Lungenentzündung
  • Diabetes
  • Erektionsstörungen und
  • Nierenerkrankungen

Tritt eine dieser Erkrankungen auf, wird die Patientin von den allerwenigsten Ärzten auf ihre Zähne angesprochen! Oder wirst Du von Deinem Hausarzt erst mal zum Zahnarzt geschickt, bevor Du rezeptpflichtige Medikamente verschrieben bekommst?

 

Unangenehme Begleiterscheinung einer Krebstherapie

Die Chemotherapie – der Königsweg der schulmedizinischen Krebstherapie – greift die Mundschleimhäute an. Auch die Strahlentherapie kann ähnliche Folgen haben. Entzündungen im Mundraum lassen sich daher auch bei intensiver Zahnpflege nicht immer verhindern.

Tritt eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhäute auf, fällt das Essen schwer und die Krebspatientin verliert in vielen Fällen entsprechend an Gewicht. Das nächste Problem im Kreislauf der Krebsbehandlung nimmt seinen Lauf!

Jede Krebspatientin sollte daher, möglichst bereits vor Beginn einer Krebsbehandlung, einen Zahnarzt aufsuchen. Eine gründlich durchgeführte Zahnreinigung bereitet den Mundraum auf die bevorstehende Therapie vor!

Das Immunsystem sollte sich voll und ganz auf die bevorstehende Krebstherapie konzentrieren können. Eine Entzündung im Mundraum würde das Immunsystem unnötig zusätzlich belasten. Mit einer gründlichen Zahnreinigung vorab ist bereits wichtige Hilfe geleistet!

 

Das Risiko mit der richtigen Strategie minimieren

Auch wenn unser Mundflora zu Recht viele nützliche Bakterien enthält, ist es wichtig, für ein gesundes Gleichgewicht zu sorgen.

Richtiges und häufiges Zähneputzen bildet die Basis für dieses Gleichgewicht. Empfehlenswert hierbei ist eine zahnfleischschonende, weiche Bürste. Aber auch gesunde Essgewohnheiten helfen entzündliche Bakterien in Schach zu halten. Unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel (unter anderem Vitamin C und Co Q 10) bekämpfen Entzündungen im gesamten Körper – nicht nur im Mund – und stärken gleichzeitig das Immunsystem! Doppelt nützlich!

Zu guter Letzt noch drei Hinweise:

  • Wechsel Deine Zahnbürste häufig.
    Bei schwerwiegender Erkrankung – etwa Krebs! – sowie Mundgeschwüre, sogar mindestens wöchentlich
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche sind Pflicht
  • Informiere Dich sehr gut, bevor Du eine Wurzelbehandlung vornehmen lässt

Immer daran denken:

Eine erfolgreiche Strategie gegen Krebs betrachtet den ganzen Menschen, nicht nur das Symptom! 

Im Rahmen dieser Strategie sind auch die Zähne wichtig!

 

Hast Du Tipps zur Zahnreinigung? Erzähle es mir in den Kommentaren!

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