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Eine Zelle wird zur lebensbedrohlichen Erkrankung

 

Ob reich oder arm… Krebs ist eine Erkrankung, die so gut wie jeden auf irgendeine Weise berührt – ob aufgrund der eigenen Herausforderung, im Familienkreis oder im sozialen Umfeld.

 

Wie Krebs entsteht

 

In den Nachrichten hört man immer wieder von Persönlichkeiten, die an Krebs erkrankt oder im schlimmsten Fall sogar daran verstorben sind. Unter anderem sind verstorben:

Den Krebs besiegt haben:

Die Liste könnte sicherlich noch lange weiter geführt werden…

Allen voran ist der Name Angelina Jolie sicherlich am stärksten mit dem Thema (Brust-)krebs verbunden.
Genau wie Christina Applegate hat sie sich die Brüste „präventiv“ entfernen lassen.

 

Krebs nimmt viele verschiedene Formen an

Einige Krebserkrankungen (bspw. Brustkrebs) führen irgendwann zu einem bösartigen Tumorgeschwulst, andere (bspw. Leukämie), zeigen sich auf andere Weise.

So oder so steht fest, dass eine Krebserkrankung nicht “über Nacht angeflogen” kommt. Um beim Beispiel einer Tumorerkrankung zu bleiben: Bis ein Tumor ertastbar wird, muss sich eine (anfangs verhältnismäßig harmlose) Veränderung im Körper, über einen längeren Zeitraum  weiterentwickeln. Die Entwicklung einer einzigen Zelle zum erstastbaren Tumor kann bis zu 10 Jahre dauern!

 

Vom Embryo zum Erwachsenen

Um zu verstehen, wie man seinem Körper im Falle einer Krebserkrankung wirklich helfen kann, sollte man zunächst verstehen, wie Krebs entsteht.

Fangen wir also einfach von vorn an… Beim Embryo!

Im Grund ein Wunder wie das alles funktioniert. Im Frühstadium laufen die Zellaktivitäten eines Embryos auf Hochtouren. Eine Eizelle wird befruchtet und anschließend beginnt diese einzelne Zelle, anschließend alle nachfolgenden Zellen, sich zu teilen.

Die neuen Zellen wandern innerhalb des Körpers von einer Stelle zur anderen, bilden größere Ansammlungen oder verteilen sich zu dünnen Schichten. So werden einige Zellen zu Muskeln, andere entwickeln sich zu Nerven, wieder andere bilden die Hautschicht.

Viele wachstumsfördernde, aber auch wachstumshemmende Prozesse lenken diesen Vorgang im heranwachsenden Fötus. Alles im Zusammenspiel mit Genen, die sich an- und abschalten.

Irgendwann erreicht die Entwicklung ihren Höhepunkt, die Hektik verlangsamt sich, und viele der Körperzellen beenden das Wandern und Wachsen. Nicht weil ihnen die Puste ausgegangen ist, sondern weil bestimmte Gene sie dabei bremsen und andere Gene wiederum dafür sorgen, dass sie ihre ausgereifte Form und Funktion annehmen und ausführen.

In den Genen steht quasi geschrieben, welche Zelle welche Aufgabe zugewiesen bekommt!

Diese genetischen Entscheidungen werden von einer komplexen Reihe ineinander greifender Botschaften beeinflusst, die einer Zelle ihre künftige Aufgabe klar macht!

 

Die besonders fleißigen unter den Zellen

Sogenannte Epithelzellen umhüllen unsere “inneren Flächen” (Darm, Gebärmutter, Lunge, Brustdrüsen usw.) und unsere “äußeren Flächen” (Hautschicht).

Die Tatsache, dass diese Epithelzellen im Laufe des ganzen Lebens weiter wachsen, ist von besonderer Bedeutung, denn hier entstehen ein Großteil der Krebserkrankungen.

Zudem gibt es zwei weitere Zelltypen, die ebenfalls bis ins Erwachsenenalter aktiv bleiben – und somit anfällig für Krebs sind:

  • die Stammzellen im Knochenmark, die während des gesamten Lebens Blutkörperchen produzieren
  • die Leberzellen

 

Der vorhersehbare Verlauf gesunder Stammzellen

Stammzellen sind Alleskönner und können so eine beliebige Aufgabe im Körper übernehmen. Irgendwie gelingt es diesen tief im Gewebe sitzenden (Stamm-)zellen, viele Eigenschaften einer embryonalen Zelle beizubehalten. Zudem sind sie in der Lage zwei Tochterzellen zu bilden.

Von den Tochterzellen bleibt eine Tochterzelle dauerhaft bei der Mutterzelle und wird oftmals irgendwann selbst zur Mutterzelle, um dann auch Tochterzellen zu bilden. Die zweite Tochterzelle – quasi die Tochter, die “das Haus verlässt” – wird Schritt für Schritt durch nachrückende Zellen an die Oberfläche gedrückt.

So reift diese zweite Tochterzelle heran, nimmt ihre ausgereifte Form an und führt die ihr zugewiesene Aufgabe aus. Tochterzellen, die sich zu Hautzellen entwickeln, bilden so eine dichte Körperhülle als Schutzschicht, während Darmzellen beginnen Nährstoffe aufzunehmen.

Früher oder später erreichen diese “wandernden ” Tochterzellen die Spitze der Gewebeschicht, wo sie absterben und vom Körper ausgeschieden werden.

Bestenfalls läuft das alles genauso vorhersehbar ab! Alles im genial ausgeklügelten Zusammenspiel!

Was Du noch wissen musst … Die Zellen der oberen Gewebeschicht teilen sich nicht. Irgendwie werden deren Gene, die normalerweise die Zellteilung aktivieren, in den meisten Fällen unwiderruflich ausgeschaltet. Der genetische Code und die darin enthalte Botschaft sind zwar noch vorhanden, aber die Botschaft wird „weggesperrt“.

 

Krebs – Höchste Alarmstufe unter den Zellen

Gelegentlich wird diese obere Gewebeschicht allerdings beschädigt, etwa durch eine Schnittwunde am Finger. Stell Dir vor, die Hautzellen werden in diesem Beispiel durch eine klaffende Wunde plötzlich voneinander getrennt.

Aufgrund des entstandenen Leerraums zwischen den Zellen sowie einer Reihe von körpereigenen Reaktionen auf diese Verletzung, verändert sich in diesem Falle die an angrenzende Stammzellen übermittelte Botschaft dramatisch. Innerhalb kürzester Zeit werden kritische Gene eingeschaltet und einst ruhende Zellen springen in Aktion. Sie teilen sich, um schnellstmöglich die klaffende Wunde zu schließen.

Schlagartig wird Höchstleistung gefordert!

Aus Sicht einer einzigen Zelle hat sie plötzlich eine enorme Aufgabe zu erfüllen – ähnlich als müsstest Du plötzlich „den Gardasee mit Äpfel füllen“!

Zudem können die ganzen neuen Zellen –  die “Äpfel im Gardasee”- nur dann heil bleiben, wenn sie von Blutgefäßen versorgt werden. Eine weitere Aufgabe, die dringend erfüllt werden muss!

Wenn die Aufgabe irgendwann erledigt und die Wunde verheilt ist – “der Gardasee gefüllt ist” -, registriert dies der Körper und die Alarmstufe wird entsprechend zurückgefahren. Gene, die diesen kompletten Prozess gesteuert haben, werden wieder abgeschaltet und alles läuft wieder seinen gewohnten Gang.

Und nun zum Problemfall…

Bei einer Tumorerkrankung läuft dieser im Grunde gesunde Prozess häufig auf eine lebensbedrohliche Situation hinaus: Genetische Schäden führen dazu, dass manche Körperzellen sich genauso verhalten, als seien sie immer in der Nähe einer klaffenden Wunde.

Genau die Gene, die diese gesunde Zellteilung, das Mobilisieren der neuen Zellen und die Neubildung von Blutgefäßen aktivieren und so dem Körper bei der Selbstheilung helfen, bleiben ununterbrochen aktiv! So stiften sie die Zellen dazu an, sich unkontrolliert zu vermehren – als ob „der Gardasee leer wäre“, obwohl er es nicht wirklich ist.

Die so lebenswichtigen Gene sind in diesem Falle “die Samen unseres eigenen Niedergangs“.

 

Die Bedrohung nimmt ihren Lauf

Eine Tumorerkrankung entsteht in der Regel dann, wenn eine dieser Stammzellen, deren DNA auf kritische Weise beschädigt wurde, irgendwie die normalen Wachstumsgrenzen ignoriert und den Teilungsprozess ungebremst weiterführt. So teilen sich beide Tochterzellen und deren Tochterzellen führen die Entwicklung weiter.

Jedes Mal, wenn diese Zellen sich teilen, verdoppelt sich ihre Anzahl. Typischerweise verlieren sie dabei ihre ursprünglich zugewiesene Form und weigern sich ebenfalls, ihre angedachte Funktion zu erfüllen. Ihr Wachstum passt sich nicht den umliegenden Zellen und folglich auch nicht dem Gewebe an. So beginnen sie mit gesunden Zellen um die Versorgung zu konkurrieren.

 

Wie Krebs entsteht

Früher oder später bildet sich eine winzige Geschwulst! Noch ist es aber harmlos.

Möglicherweise wird es nie gefährlich werden. Bisher ist nämlich nur die erste Hürde in Richtung Erkrankung genommen; wenn der DNA sonst nichts passiert, wird es vielleicht nie lebensbedrohlich werden.

Zum Vergleich… Millionen von ahnungslosen Menschen haben im Moment einen Tumor im Körper. Viele Frauen haben solche winzige Geschwulste in ihrer Brust. Die meisten Männer im Alter von über siebzig haben sie in den Prostata-Drüsen. Solche Tumore werden klinisch als Karzinom in situ (wörtlich: „Krebs am Ursprungsort“, noch nicht invasiv und noch ohne Metastasen) bezeichnet und stören im Idealfall nie!

 

Die Erkrankung breitet sich aus

In der Realität kann eine Ansammlung von Zellen nur bis zur Größe eines Kügelchens wachsen, wenn sie es nicht schaffen, ihr eigenes Versorgungssystem aufzubauen.

Um das zu bewirken, müssen zumindest einige der entarteten Zellen genau die genetische Fähigkeit reaktivieren, die eine Neubildung von Blutgefäßen anregt und so die noch kleine Tumormasse wachsen lässt. Sobald dieser Genschalter aktiviert ist, kann die Zellansammlung schneller wachsen und sich so innerhalb kürzester Zeit erheblich vergrößern.

Trotzdem – wenn Tumore sich in diesem Stadium immer noch keine weitere genetische Veränderung aneignen, wären sie größtenteils noch umgänglich.

Die Behandlung eines schnell wachsenden, aber in sich geschlossenen Tumors, wäre sicherlich nicht angenehm oder risikofrei, aber so lange die Ansammlung widerspenstiger entarteten Zellen nicht die Vitalfunktion eines Gewebes bzw. eines Organs beeinträchtigt, kann sie behandelt werden. Die chirurgische Entfernung eines Körperteils ist nie harmlos, aber zumindest würde eine Operation das Problem beenden; wenn der gesamte Tumor entfernt werden könnte, würde er selbst keine weitere Lebensbedrohung darstellen.

Nach Meinung einiger Forscher ist es allerdings so, dass die Tumorzellen in der Zeit, in der sie ihre eigene Blutversorgung aufbauen, damit beginnen, über ungewöhnlich schnelle Mutationen zu verfügen. Es scheint, dass die “Korrektur und Reparatur”-Mechanismen, die normalerweise die DNA einer Zelle schützen, in der Krebszelle nicht funktionieren.

Im Ergebnis werden Fehler, die bei der Kopie der DNA gemacht werden, unkorrigiert mitkopiert – und akkumulieren sich entsprechend schnell.

 

Die größte Gefahr bei Krebs

Eine hohe Mutationsrate ist gefährlich, denn früher oder später werden zumindest einige Tumorzellen – ähnlich den Zellen eines Embryos – die Fähigkeit erwerben zu wandern. Lebensbedrohlicher Unterschied: Diese entarteten Zellen nehmen keine Rücksicht auf die Steuersignale des Körpers und ignorieren die internen Grenzen!

Irgendwann weichen einige dieser bösartigen Zellen auf das Kreislaufsystem aus, entgehen der Überwachung des Immunsystems und dringen aktiv in anderes Gewebe ein.

Es ist die Fähigkeit der Krebszellen zu wandern,
zu überleben und in anderes Körpergewebe einzudringen, die sie so tödlich macht.

Zum Vergleich: Im Laufe der Entwicklung wirft ein Fötus in der Gebärmutter Millionen von ungefährlichen Zellen in das Blut der schwangeren Mutter ab. Diese freischwebenden Zellen überleben allerdings nicht und verursachen so nie ein Problem.

Im Gegensatz hierzu überleben bösartige Tumorzellen! Und weil sie überleben, breiten sie sich im Körper aus und ermöglichen so neue Tumorbildungen an unterschiedlichen Stellen im Körper. Irgendwann können Ärzte nicht mehr alle finden, um sie zu entfernen oder zu zerstören.

Dieses heimtückische Fortschreiten und Ausbreiten der Tumorzellen – der Metastasen – tötet schließlich irgendweann die Krebspatientin!

 

Reden wir Klartext!

Wichtig ist die ganz wichtige Botschaft, die hinter diesem Ablauf steckt.
Die Entstehung eines Krebstumors zeigt ganz deutlich, wo man mit der Krebstherapie ansetzen muss:

Wahre Gesundheit kann nur die Patientin erreichen, die nicht nur das Symptom bekämpft, sondern auch die Ursache behebt! Getreu dem Leitsatz:        

 

Mann kriegt nicht Krebs und ist krank, man ist krank und kriegt Krebs!

 

Der Tumor ist lediglich ein Symptom. Die Ursache liegt ganz wo anders. Wird die Ursache nicht behoben, kann das Symptom immer wieder auftreten!

So ist es wichtig Deinem Körper all das zu geben, was es benötigt, um genetische Fehlfunktionen zu vermeiden und/oder zu korrigieren und das körpereigene Abwehrsystem – das Immunsystem – zu stärken.

Zum Vergleich: Der Königsweg der Schulmedizin – Chemo, OP, Bestrahlung – greift das Symptom (den Tumor) massiv an, und schwächt dabei den gesamten Körper und das Immunsystem, betreibt jedoch grundsätzlich keine Ursachenforschung.

Auch wenn Du Dich letztendlich für die Behandlungsmethoden der Schulmedizin entscheidest, benötigt Dein Körper Deine Unterstützung, um diese enorme Belastung zu verkraften und bestmöglich zu überstehen!

Welcher Weg erscheint Dir logisch? Schreibe es mir in den Kommentaren.

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