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Smoothie oder Juice – gleich gut, oder?

 

Es gibt natürlich viele gute Gründe täglich mehr Salat und Gemüse in Deinen Ernährungsplan einzubauen. Nicht nur aber umso mehr, wenn es um die Ernährung bei Krebs geht!

In jedem halbwegs gut sortierten Supermarkt gibt es mittlerweile Smoothies im Kühlregal zu kaufen. Sie sind ein großer Trend der letzten Jahre – ob gekauft oder selbstgemacht. Vitaminbombe pur!

Ist doch die ideale Ernährung bei Krebs, oder?

 

Ernaehrung bei Krebs

 

 

Leider nicht ganz! Ich erkläre Dir gerne warum.

Zunächst bestehen die meisten Smoothies größtenteils aus süßem Obst. Wenn schon Vitamine, dann sollten sie wenigstens lecker schmecken, nicht wahr?

Schaut man sich aber beispielsweise die Zutatenliste gekaufter Smoothies an und zieht noch den Herstellungsprozess in Betracht, kommt man schnell drauf, dass es sich in vielen Fällen wohl eher um eine Nachspeise handelt statt um die geglaubte Vitaminbombe.

Was eine gesunde Frau – und noch viel mehr eine an Krebs erkrankte Frau! – dringend benötigt ist nicht Zucker (auch nicht in Form von Fruktose!) sondern wertvolle Vitamine! Und zwar so viele wie möglich.

Was ist da besser als ein Smoothie?

Ein kaltgepresster Saft – neudeutsch „Juice“! Wie so oft kommt der Begriff aus dem Englischen und ist der noch aktuellere Trend!

„Ist doch im Grunde das Gleiche“, denkst Du? Das stimmt so nicht ganz.

 

Juice (kaltgepresster Saft) oder Smoothie?

Wie kann man sie vergleichen und wo liegen die Vorteile?

 

1. Der leckere Sattmacher!

Zunächst ein Pluspunkt für Smoothies: Sie sättigen und können daher gut und gerne eine Mahlzeit ersetzen.

Die Basis der Smoothies ist Fruchtmark oder Fruchtpüree. Je nach Rezept werden Säfte,Wasser oder (Kokos-)Milchprodukte dazu gemischt. So entsteht eine cremige und sämige Konsistenz. Schließlich bedeutet „smooth“ auf englisch = glatt, fein, cremig.

Verwendet wird die ganze Frucht – meist ausschließlich Schale und Kern. Das hört sich schon mal sehr gesund an! Allerdings werden industriell verarbeitete Smoothies im Laufe der Produktion erhitzt, wodurch viele gesunde Inhaltsstoffe verloren gehen.

Ein Smoothie ist also quasi ein zuvor erhitztes „Ganzfruchtgetränk“. Faser- und Ballaststoffe bleiben enthalten und sorgen so dafür, dass Dein Magen ihn tatsächlich als Mahlzeit wahrnimmt.

 

2. Vitamine pur!

Genau die im Smoothie enthaltenen Faser- und Ballaststoffe führen zum größten Vorteil kaltgepresster Säfte!

Diese Faser- und Ballaststoffe zwingen Deinen Körper dazu, die aufgenommene Nahrung zunächst zu verdauen, um so an die darin enthaltenen Vitaminen zu gelangen. Das kostet den Körper Mühe und Kraft. Kraft die ein geschwächter Körper oftmals nur in geringem Maße zur Verfügung hat.

So haben viele Krebspatientinnen erhebliche Schwierigkeiten, ihrem Körper die dringend benötigten Nähr- und Vitalstoffe zuzuführen. Das liegt mitunter eben an vorgenannter Situation.

Kaltgepresste Säfte entstehen aus der kompletten Frucht und/oder dem Gemüse – nach Möglichkeit mit der Schale und den darin enthaltenen Vitalstoffe. Die Faser- und Ballaststoffe gelten hier als „Abfallprodukt“.

Es werden keine Flüssigkeiten hinzugefügt und das Endprodukt wird nicht erhitzt. So entsteht ein unschlagbares Nährstoffkonzentrat!

Ein Nährstoffkonzentrat, welches Dein Körper ohne Vorarbeit direkt aufnehmen kann! Je besser Deine Saftpresse, um so besser und nahrhafter das Endprodukt!

Die „Vorverdauung“ ist bereits erledigt und die Vitalstoffe können sich sofort vorteilhaft im Körper breitmachen!

 

3. Mehr ist mehr!

Warum wird man, insbesondere im Rahmen einer Diät, davor gewarnt, Fruchtsäfte (pur) zu trinken?

Weil so Unmengen an Kalorien aufgenommen werden, ohne ein Sättigungsgefühl zu erzeugen. Einen Liter Fruchtsaft (oder mehr) über den Tag zu trinken ist für die meisten Menschen überhaupt kein Problem!

Genau diesen Nachteil kann man bei kaltgepressten Säften als Vorteil betrachten!

Weil das Trinken von kaltgepressten Säften kaum sättigt, bietet sich so leicht die Möglichkeit, sehr große Mengen an Gemüse und dementsprechend Vitalstoffe täglich zu sich zu nehmen. (Bioqualität wäre da natürlich noch eine Stufe besser!)

In einem 0,4 l Glas „Green Juice“ können eine komplette Salatgurke, mehrere Karotten, mehrere Stangen Staudensellerie (mit Grün!), Blattspinat und sogar noch eine Handvoll Beeren, einen Apfel und/oder eine Birne stecken. Nur eine leckere Kombination von vielen! Am besten „grün“, im Sinne von viel Gemüse!

Das alles in einem einzigen Glas!

Du kennst die Kampagne „5 am Tag“ (täglich fünf Portionen Obst und Gemüse für die Gesundheit)? Mit einem kaltgepressten Saft hast Du gleich „5+ im Glas“!

 

4. Auffällig unauffällig

Jeder hat seine bevorzugten Gemüsesorten! Viele der vitaminreichsten Gemüsesorten haben einen sehr starken Geschmack. Auch dann, wenn sie kaltgepresst werden!

Beim Experimentieren mit unterschiedlichen Zutaten in unterschiedlichen Mengen fällt schnell auf, dass genau diese stark schmeckenden Gemüsesorten – die man sonst vielleicht meiden würde – auch beigemischt werden können. In der entsprechend verringerten Menge oft ohne wesentliche Auswirkungen auf den Geschmack.

Beginne am besten mit kleinen Mengen und probiere es aus. Die Mischung macht´s!

 

5. Lass die Bombe platzen!

Kaltgepresste Säfte bieten Deinem Immunsystem und Deinem Magen/Darm eine wahre Vitaminbombe! So kann der Körper Kraft schöpfen. Genau das, was der Körper einer Krebspatientinnen dringend benötigt!

 

Bist Du an Krebs erkrankt? Dann leistet Dein Körper gerade täglich Höchstleistung! Die Ernährung bei Krebs spielt im Kampf gegen die Krankheit eine tragende Rolle!

Schau Dir auf rbb-online ein leicht verständliches Video zum Thema an: Juicing – Gesund mit frischen Säften

 

Kennst Du ein leckeres Rezept für einen grünen Saft?  Ich freue mich hier von Dir zu hören.

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