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Geheilt – aber noch lange nicht gesund!

 

Man sagt uns Frauen, dass die Langzeitstatistiken für Brustkrebspatientinnen immer besser werden. Die Forschung macht – dank Unmengen an Forschungsgelder – Fortschritte und das heilende Medikament ist seit Jahren „quasi schon in Sichtweite“. Ist Dir allerdings schon mal folgendes aufgefallen: Alles was wir hören, konzentriert sich auf die Herausforderung der eigentlichen Erkrankung – Tumore und deren Behandlung.

Das ist schon mal Problem Nummer 1: Der Grundtenor all dieser Aussagen lautet: „heilen statt verhindern“!
Sogar Mammographien sind keine Vorsorge! Sie stellen nur eine vorhandene Erkrankung fest.

 

nebenwirkungen krebsbehandlung

 

 

Problem Nummer 2? Wer Brustkrebs mit der üblichen Schulmedizin besiegt, steht anschließend nicht selten vor einer zweiten Herausforderung: Der Herausforderung mit den oftmals lebenserschwerenden Spätfolgen der Erkrankung (sprich Nebenwirkungen der angewandten Krebstherapie) umzugehen.

Allzu viele müssen nämlich erkennen: Nach der rein schulmedizinischen Krebstherapie mag der Körper von Krebs geheilt sein, von „gesund sein“ ist aber noch lange nicht die Rede!

 

Brustkrebspatientinnen leben immer länger 

Auch wenn immer mehr Menschen an Krebs erkranken, die statistisch ermittelte Zahl der Sterbefälle sinkt tatsächlich. Laut dem Zentrum für Krebsregisterdaten (Robert Koch Institut) leben rund 1,5 Millionen Deutsche mit einer Krebsdiagnose, die bereits fünf Jahre zurückliegt.

Prima! Man wünscht sich keine bessere Nachricht!

Was aber im Zusammenhang mit dieser Statistik verschwiegen wird sind wichtige Informationen wie:

  • Wie viel länger als 5 Jahre leben diese Patienten?
  • Wie hoch ist die Statistik für ein Rezidiv (Wiederauftreten)?
  • Wie viele Patienten überleben den Krebs, sterben aber irgendwann an den Nebenwirkungen der Behandlung?
  • Wie viele Spätfolgen wären mit einem ganzheitlichen Ansatz vermeidbar gewesen?

 

Statistiken können (mehr oder weniger gewollt) verwirren

In der Welt der Onkologie misst die 5-Jahre-Überlebensrate den Prozentsatz der Patienten, die auch fünf Jahre nach dem genauen Datum der Erstdiagnose noch leben. Betonung auf „noch leben“, nicht auf „gesund und beschwerdefrei leben“!

Ich finde es enorm wichtig, dass man die Statistiken rund um Brustkrebs richtig interpretiert! Was den meisten Frauen nämlich nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass:

  • Brustkrebspatientinnen, die die 5-Jahre-Überlebensrate um nur einen einzigen Tag überleben, in dieser Statistik als erfolgreich behandelt gelten. Die Statistik – und die damit verbundene Prognose für derartige Brustkrebserkrankungen – steigt somit positiv an…  (Zugegebenermaßen ist eine Grenze natürlich verständlich, denn es muss ja irgendwo ein Schlussstrich gesetzt werden. Ansonsten wird der Sinn einer Statistik ad absurdum geführt. Ich zweifele nur an der Aussage, dass ein 5 Jahre+1 Tag-Sterbefall in der “erfolgreich geheilt”-Statistik mitzählt.)
  • eine Brustkrebspatientin, die an den Nebenwirkungen der Krebsbehandlung – sagen wir mal Herzschwäche aufgrund der Bestrahlung des Brustkorbs – verstirbt, „nicht an Krebs verstorben“ ist. Sie zählt somit als erfolgreich gegen Krebs behandelt…
    (Auch hier muss ich gestehen, das stimmt ja im Grunde auch. Zumindest ganz differenziert gesehen. Ich glaube die meisten Frauen würden es allerdings zusammenfassend betrachten, auch wenn der Tod nicht aufgrund des Brustkrebstumors eintritt.
    Ein Schelm wer denkt, dass die weltweit im Visier stehende, lukrative Brustkrebsstatistik hier auf irgendeine Weise verschönert werden soll).

Reden wir Klartext: Die 5-Jahre-Überlebensstatistik sagt einfach nur aus, dass die darin geführten Krebspatientinnen in den fünf Jahren seit der Brustkrebsdiagnose nicht verstorben sind – mehr nicht! So viel zur Augenwischerei der Statistik!

 

Spätfolgen, die jeden Tag an den Krebs erinnern

Für eine Mehrzahl an ehemaligen Patientinnen verläuft die Zeit nach der Krebsbehandlung bei weitem nicht so beschwerdefrei wie erhofft. Viele leiden dauerhaft unter den Spätfolgen, sprich Nebenwirkungen der Erkrankung – fast immer verursacht durch die Chemotherapie, Operation, Bestrahlung, sowie die Einnahme von Folgemedikamenten wie Tamoxifen.

Die Liste der möglichen Spätfolgen ist lang. Sie reicht von Dauermüdigkeit über Neuropathie (Nervenschäden) bis hin zu Depressionen, Gedächtnisstörungen und natürlich im Grunde immer ein grundliegend geschwächtes Immunsystem. Auch Osteoporose im hohen Alter kann mit einer früheren Krebsbehandlung zusammenhängen.

Die wohl gefürchteste Spätfolge: Eine erneute Krebserkrankung – ein Rezidiv –, nicht selten verursacht durch die vergangene Krebsbehandlung!

 

Umfang und Auswirkung der medizinischen Aufklärungspflicht

Dank der medizinischen Aufklärungspflicht des behandelnden Arztes werden Patientinnen vor der Behandlung auf begleitende Risiken hingewiesen. Doch ist man in so einem Moment verständlicherweise wenig aufnahmefähig. Ganz ehrlich – die meisten Betroffenen denken da nur an eins: Augen zu und durch! Was sollte man auch sonst tun, wenn man völlig unvorbereitet vor der Entscheidung steht und keinen Draht zu alternativen Optionen hat?

Im Abschlussgespräch erwähnt der gewissenhafte Arzt nochmals mögliche Spätfolgen. Da mag man schon aufnahmefähiger sein. Aber konkrete Ratschläge dazu? Fehlanzeige! Die Devise lautet: Abwarten und behandeln, wenn eine Spätfolge auftritt.

Im Laufe der Folgejahre wechseln Patientinnen früher oder später vom Facharzt wieder zum Hausarzt, der einfach nicht darauf geschult ist, Symptome von ehemaligen Krebspatientinnen richtig einzuordnen und zu behandeln. Das sage ich völlig vorwurfsfrei!

Unser Körper und unsere Gesundheit sind so komplex – ein einzelner Arzt kann einfach nicht alles wissen, bedenken und beachten! Schon aus Gründen des Wissensumfangs, der zur Verfügung stehenden Zeit und selbstverständlich auch aus Kostengründen für Untersuchungen und ähnlichem.

Warum spielt es überhaupt eine Rolle?

Das kann ich Dir an einem ganz einfachen Bespiel erläutern: In Anbetracht der medizinischen Vergangenheit einer Brustkrebspatientin kann eine möglicherweise als „hartnäckiger Reizhusten“ falsch diagnostizierte Spätfolge der Strahlentherapie, statt wochenlang mit den falschen Antibiotika, viel gezielter und schneller korrekt zugeordnet und behandelt werden. So können weitere Schäden durch unnütze und unzweckmäßige Medikamente verhindert werden. Wie wir wissen, haben diese ja wiederum ihre eigenen Nebenwirkungen!

 

Wahre Krebsvorsorge und Heilung

Der beste Weg mit Spätfolgen einer Krebserkrankung umzugehen? Sie von vornherein zu verhindern!

Ob man den Weg der Schulmedizin wählt oder nicht – statt kurzfristiges Denken benötigt jede Patientin eine Langzeitstrategie! Es darf nicht das einzige Ziel der Therapie sein, den Körper vom vorhandenen Tumor zu befreien! Vielmehr benötigt jede Patientin zusätzlich eine Langzeitstrategie um den Körper:

  • zu entgiften
  • vor den Nebenwirkungen der Therapie zu schützen und
  • ihn anschließend ganzheitlich wiederaufbauen

Mit der richtigen Strategie ist das erstaunlich einfach und auf natürliche Weise möglich!

 

Welche Erfahrung hast du mit Spätfolgen und wie gehst Du damit um? Schreibe es mir in den Kommentaren.

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