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Chemotherapie Nebenwirkungen, die Du kennen solltest!


Wenn Du das Wort Chemotherapie hörst –  welche Nebenwirkungen fallen Dir da ein?

Die bekanntesten Nebenwirkungen der Chemotherapie sind wohl Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen. Das fiel Dir sicherlich auch als erstes ein, oder? Aber sind das die einzigen Nebenwirkungen, auf die man sich bei einer Chemotherapie einstellen muss?

Leider lautet die Antwort: Ganz und gar nicht!

 

Nebenwirkungen der Chemotherapie

15 Chemotherapie Nebenwirkungen und die passenden Tipps dazu

 

Jeder, der es persönlich erlebt hat, weiß aus erster Hand, wie schlimm die Vielfalt und Wucht an  Nebenwirkungen der Chemotherapie sein können. Ich gehöre zu den Menschen, die solche Dinge immer vorab schon wissen möchten. Du auch?

Wenn ja, dann solltest Du die folgenden – teilweise weniger offensichtlichen –  Nebenwirkungen kennen, denn sie könnten während einer Chemotheraie auf Dich zukommen. Mental (und körperlich!) darauf vorbereitet, lässt sich besser damit umgehen …

Bevor Du allerdings weiter liest, möchte ich betonen, dass es viele natürliche Möglichkeiten gibt,  diese Nebenwirkungen zu mildern oder gar ganz zu vermeiden! Also nicht erschrecken, sondern einfach nur gut vorbereitet auf das Bevorstehende einstellen…

Wichtiger Hinweis vorab: Wenn Du Dich für die Chemotherapie entscheidest, soll dieser Blogbeitrag Dir hilfreiche Tipps geben – aber keinen medizinischen Rat ersetzen. Bitte spreche daher parallel mit Deinem Ärzteteam.

 

 

  • Haarausfall

Wir alle kennen diese auffällige, optische Nebenwirkung nur zu gut – leider! Sicherlich ist das das erste, was Du vor Deinem inneren Auge siehst, wenn Du Dir eine Krebspatientin bildlich vorstellst.

Was viele Menschen allerdings nicht wissen, ist, dass wir nicht nur von Kopfhaaren sprechen. Die Augenbrauen, die Wimpern, die Achselhaare, die kleinen Haare auf den Zehen – alle können sie plötzlich verschwinden!

Haarausfall ist für viele Frauen (aber auch Männer!) eine der härtesten zu verkraftenden Nebenwirkungen der schulmedizinischen Krebstherapie. Es kann sich verheerend auf Dein Selbstbewusstsein auswirken und Dich ungewollt ins Rampenlicht katapultieren – besonders schlimm für eine eher introvertierte Person wie mich!

Wissenswertes und Tipps:

  • Im Umgang mit Kindern: Jungen (aber natürlich auch älteren) Kindern wird dieses optische Zeichen, dass etwas „nicht stimmt“, Angst bereiten. Es ist also eine sehr sensible Angelegenheit, die Du entsprechend frühzeitig angehen musst.
  • Kopfschutz: Ohne Haare ist Dein Kopf den natürlichen Elementen wie Sonne und Wind ausgesetzt. Schütze Dich entsprechend.
  • Kühlhaube (Hypothermie-Kappe): Es gibt Kappen, die die Temperatur Deines Kopfes so stark senken, dass sie – so sagt man – die Haarfollikel schützen und somit Haarausfall verhindern können. Ich habe hier allerdings keine Erfahrungswerte, die ich zum Thema einbringen kann.
  • Schmerzen bei Neuwuchs: Es wird viele überraschen, aber Neuwuchs kann tatsächlich schmerzhaft sein! Wusstest Du das? Haarfollikel reagieren empfindlich auf jede Berührung – ob Hand oder Kissenbezug. Diese Schmerzen können so lange bestehen, bis die Wurzeln eine gewisse Länge erreicht haben.
  • Veränderungen in Farbe und Textur: Zudem wachsen Haare nicht unbedingt so zurück, wie sie vorher waren. Farbe und Textur können bei den Haaren nach einer Krebstherapie völlig anders sein als zuvor.

 

 

  • Übelkeit und Erbrechen

Die zweite bekannte Nebenwirkung – Übelkeit und Erbrechen!

Übelkeit ist nicht nur extrem unangenehm, sondern hindert auch noch daran genau die Nährstoffe aufzunehmen, die maßgeblich dazu beitragen, wieder gesund zu werden. Daher beinhalten viele Krebstherapien Gegenmittel. Diese werden bereits mit der Chemo-Infusion verabreicht. Ergänzend dazu erhält die Patientin meist noch Tabletten, die sie in den Folgetagen einnehmen soll. Dies schon rein vorsorglich. Obwohl diese Medikamente den Körper stark belasten und extreme Nebenwirkungen verursachen können, werden sie von den meisten Chemo-Patientinnen widerstandslos (aus Angst vor der Übelkeit) prophylaktisch genommen.

Wissenswertes und Tipps:

  • Auch wenn gelegentliches Fasten gesund sein kann (und ich es meinen Klientinnen auch unter bestimmten Umständen empfehle*), kann Fasten aufgrund von Übelkeit den Körper immens schwächen. Daher ist es wichtig, auftretende Übelkeit schnell in den Griff zu kriegen − insbesondere bei Krebspatientinnen, deren Gesundheitszustand bereits geschwächt ist.
    *Viele Patientinnen vertragen die Chemotherapie besser, wenn sie ca. 12-36 Stunden davor fasten.  Zudem gibt es mittlerweile Forschungsergebnisse die besagen, dass das Fasten die Wirkung der Chemotherapie auf die Krebszellen verstärkt und gleichzeitig die gesunden Zellen zumindest etwas schützt.Ich schlage meinen Coaching Klientinnen vor, dass sie nach Möglichkeit zunächst versuchen, ohne Übelkeitsmedikamente auszukommen. Das erfordert etwas Mut, ganz klar. Damit haben aber sowohl ich wie auch andere, sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn der Körper sonst gesund und das Immunsystem gestärkt ist, fällt die Übelkeit – wenn überhaupt – oftmals nur in erträglichem Maße aus. Und das ist allemal besser, als den Körper noch mehr zu belasten.

Reden wir Klartext:  Es ist in meinen Augen Abwägungssache. Ganz krass ausgedrückt: „Jetzt erträgliche Übelkeit aushalten oder später vielleicht die dauerhaften Nebenwirkungen der Medikamente“. Manche Chemo-Medikamente verursachen natürlich mehr Übelkeit als andere. Deshalb schlage ich vor, es nach Möglichekit zu testen.

  • Es kann vor und nach der Chemo helfen, fettige, würzige und säuerliche Lebensmittel zu meiden. Sie würden den Magen zusätzlich angreifen.
  • Helfen kann auch: Frische Luft, Ingwer, Pfefferminze und eher fad schmeckende Speisen.

 

 

  • Neuropathie

Eine weitere häufige Beschwerde Krebspatientinnen: Taubheitsgefühl in Fingern und Füßen.

Taxol – ein in der Chemotherapie häufig verwendeter Wirkstoff –  schädigt die zarten Nerven und verursacht so Schmerzen, Taubheitsgefühl, brennen und stechen. Vor allem in den Füßen, Zehen, Fingern und manchmal sogar in der Zungenspitze! Verständlicherweise beeinflussen derartige Einschränkungen den Alltag und die Lebensqualität enorm.

Um bleibende Schäden zu vermeiden, sollte das unbedingt sofort beim Onkologe angesprochen werden. Ein guter Onkologe wird prüfen, ob die Chemotherapie angepasst werden kann.

Wissenswertes und Tipps:

  • Hier können Nahrungsergänzungsmittel (u.a. Vitamin E und ALA) sehr hilfreich sein.
  • Auch Akupunktur kann helfen.

 

 

  • Dehydration durch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr und/oder Durchfall

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist überlebenswichtig. Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr kann die Leber und Nieren nach einer Chemobehandlung „durchspülen“. So können diese Organe bei der Entgiftung unterstützt werden.

Trinkt man speziell nach der Chemobehandlung nicht in ausreichender Menge, schädigt man den Körper und das Immunsystem besonders stark.

Wissenswertes und Tipps:

  • Bis zu 48 Stunden nach einer Chemobehandlung solltest Du rund um die Uhr so viel wie möglich trinken. So spülst Du möglichst viele Rückstände der Chemotherapie aus Deinem Körper heraus. Keine Angst – die Krebszellen bleiben davon unbetroffen und kriegen ihre Dosis an Chemowirkstoffen ab! Am besten immer ein gefülltes Glas Wasser (oder noch besser – wenn Dein Magen es verträgt – frisch gepresste Zitronenlimonade) in Reichweite haben und so viel davon trinken, dass Du fast stündlich zur Toilette musst!



  •  Niedriger Leukozyten-Wert (weiße Blutkörperchen)

 Viele Menschen assoziieren Krebs-Patienten mit Mundschutz und Glatzköpfen. Das projizierte Bild ist nicht unbegründet. Chemotherapie zerstört nicht nur die Krebszellen, sondern auch die weißen Blutkörperchen die unser Immunsystem unterstützen. Fällt die Anzahl der weißen Blutkörperchen – also der Leukozyten-Wert – zu sehr ab, erhöht das die Gefahr einer Infektion. Dies wird als Neutropenie bezeichnet.

Im Ernstfall kann da bereits eine Schnittwunde oder ein leichter Husten zum Tod führen. So müssen manche Patientinnen deshalb in Quarantäne. Nicht selten verzögert sich auch die Therapie, denn fallen die Werte zu stark, muss die Therapie ausgesetzt werden.

Unter den ausschließlich schulmedizinisch betreuten Krebspatientinnen ist Neutropenie keine Seltenheit. Kein Wunder – die Konzentration liegt auf das Töten der Krebszellen – es wird wenig für die noch gesunden Zellen getan!

Die ärztliche Lösung: Medikamente wie bspw. Neulasta. Ein Medikament, das viele Nebenwirkungen wie extreme Knochenschmerzen verursachen kann.

Wissenswertes und Tipps:

 

 

  • Fatigue (extreme Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zu Depressionen)

Die Chemotherapie zerstört auch die roten Blutkörperchen, was zu einer Anämie führen kann. Die Auswirkungen von Anämie können sein: Herzrasen, Herzklopfen, Atemnot, Schwindel sowie Müdigkeit – bis hin zu Fatigue, der Extremversion von Müdigkeit!

Wissenswertes und Tipps:

  • Dein Onkologe wird schon anhand Deiner Blutwerte erkennen, ob Du unter Anämie leidest. Treten Symptome auf, sollten diese unbedingt erwähnt werden.
  • Eine ausgewogene Ernährung, viel Flüssigkeit und genügend Ruhe kann schon entgegen wirken.
  • Auch Entspannung wie Yoga kann helfen.
  • Auch hier können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel (u.a. Melatonin und L-Carnitin) entgegen wirken.

 

 

  • Gelenk- und Knochenschmerzen

Die Gründe für entstehende Gelenk- und Knochenschmerzen können sein:

    • sinkende Knochendichte (beginnende oder eingetretene Osteoporose)
    • Nervenschäden
    • Medikamente, die die Bildung von weißen Blutkörperchen anregen (bspw. Neulasta)
    • Metastasen

Wissenswertes und Tipps:

  • Schwimmen, Yoga und Pilates sind großartige Möglichkeiten, Deine Gelenke und Knochen schonend zu trainieren und zu stärken.

 

 

  • Vorzeitige Menopause (Wechseljahre) / dauerhafte Unfruchtbarkeit

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Meilenstein im Leben. Die schulmedizinische Krebstherapie kann dazu führen, dass man diesen Meilenstein viel früher als gedacht erreicht.

Sowohl Männer wie auch Frauen jedes Alters sind von dieser Nebenwirkung der Chemotherapie betroffen. Die Wirkstoffe der Chemotherapie schädigen die Fortpflanzungsorgane beider Geschlechter. Die Folgen sind meist dauerhaft, was ganz besonders jungen Patientinnen mit Kinderwunsch schwer zu schaffen macht.

Wissenswertes und Tipps:

  • Krebspatientinnen, die einen Kinderwunsch hegen, sollten rechtzeitig über das Einfrieren von Eizellen nachdenken.

 

 

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

 Die während der Chemotherapie verwendeten Medikamente können den Herzmuskel schädigen. Dies kann wiederum zu einer Herzinsuffizienz (Sauerstoffunterversorgung des Körpers, unzureichender Stoffwechsel) führen. Es ist von den verwendeten Medikamenten abhängig, ob und wann sich ein Herzschaden bemerkbar macht. Einige Wirkstoffe schädigen das Herz gleich zu Beginn der Behandlung, andere Wirkstoffe führen zu Herzschwäche, die sich erst Jahre nach der Therapie zeigt.

Die Wirkstoffe, die am häufigsten mit Herzerkrankungen assoziiert werden, sind die Anthracycline (darunter Daunorubicin, Doxorubicin, Epirubicin, Idarubicin, Mitoxantron und Valrubicin). Aber auch andere Wirkstoffe können zu Herzerkrankungen führen.

Würdest Du die ersten Anzeichen erkennen?

      • Geschwollene Arme und/oder Beine (Wassereinlagerung)
      • Kurzatmigkeit (insbesondere im Liegen)
      • Herzrasen
      • Trockenhusten

Wissenswertes und Tipps:

  • Unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin E und CoQ10 können vor Chemo-verursachte Herzschäden schützen

 

 

  • Leber-/Nierenschaden

Die Giftstoffe der Chemotherapie müssen irgendwie – und zwar schnellstmöglich –  aus dem Körper ausgeschieden werden, bevor sie sich im Körper ablagern. Hierfür zuständig sind Deine Leber und Nieren. Quasi die „Müllabfuhr“ Deines Körpers.

Wissenswertes und Tipps:

  • Kontrolliere die entsprechenden Blutwerte regelmäßig. Werden sie vom Ärzteteam nicht oft genug übergeprüft, dann bitte ausdrücklich darum.
  • Dein Körper sollte regelmäßig entgiftet werden. Dies geht über Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Sport, Darmreinigung usw.

 

 

  • Mundgeschwüre / Zahnschäden

Viele wissen nicht, dass die Wirkstoffe der Chemotherapie den gesamten Mund – von den Zahnwurzeln über die Zähne bis zum Zahnfleisch – schädigen.

Wunden im Mundbereich sind nicht nur schmerzhaft, sondern bergen die Gefahr einer Infektion (besonders schlimm in Verbindung mit Nummer 3 dieser Liste: Neuropathie) und können die Nahrungsaufnahme erschweren. So entsteht ein Kreislauf mit verheerenden Folgen.

Wissenswertes und Tipps:

  • Die Zähne vor Beginn der Chemobehandlung vom Arzt checken lassen
  • Stark gewürzte und/oder heiße Lebensmittel meiden
  • Die weiche Zahnbürste wöchentlich wechseln und sehr vorsichtig damit putzen
  • Während der Chemobehandlung etwas Kaltes lutschen

 

 

  • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust

Viele Krebspatientinnen berichten, dass sich das Geschmacks- und Geruchsempfinden verändert. Manche Chemo-Wirkstoffe verursachen bspw. einen metallischen Geschmack im Mund.

So können sich Deine Vorlieben in dieser Zeit ändern und eine in Theorie unabhängige Übelkeit direkt nach der Nahrungsaufnahme dazu führen, dass Du für immer dieses bestimmte Essen meiden wirst. Denn Dein Körper bringt beiden vielleicht ewig in Verbindung.

 

 

  • “Chemo-Gehirn”

Hinter diesem Begriff versteckt sich quasi der Gedächtnisverlust, insbesondere im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses.

Lange Zeit belächelt, wird dieser Nebeneffekt der Chemotherapie mittlerweile immer mehr anerkannt. Die Symptome können über Wochen bis hin zu Jahren anhalten.

Einige beschreiben es als „benebelt sein“ oder auch „die Schwierigkeit, konzentriert an einer Sache dran zu bleiben“ und „Verzögerungen im Denkprozess“. Viele dieser Symptome scheinen denen einer Alzheimer-Erkrankung zu gleichen.

Wissenswertes und Tipps:

  • Gedächtnistraining (Kreuzworträtsel, Gedächtnisspiel usw.) hilft
  • Stress meiden
  • Bewegung – möglichst an der frischen Luft
  • Ein gesundes Maß an Schlaf
  • Multitasking meiden und dafür auf eine Sache konzentrieren
  • Den Entzündungswert Deines Körpers (CRP-Wert) prüfen lassen

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Diese Liste ist nur die Spitze des Eisbergs. Es geht im Ganzen nämlich nicht nur um die körperlichen Nebenwirkungen der Chemotherapie. Deine neue Lebenssituation beeinflusst Deinen Körper wie auch Deinen Geist, Dein emotionales Innenleben und auch Deine Sexualität.

Lass uns daher abschließend auch kurz über die „nicht-körperlichen“ Nebenwirkungen sprechen:

 

… die finanzielle Belastung einer Krebserkrankung

Der Anreiseweg bis zur onkologischen Praxis kann für manche Krebspatientinnen weit sein. Das muss zeitlich organisiert und nervlich verkraftet werden. Zuzahlungen für die Behandlung, Salben oder eine Perücke, verträgliche Nahrungsmittel, Maßnahmen die Du zur Immunstärkung selbstständig ergreifst – das alles muss mit einem oftmals verringerten Einkommen (aufgrund Lohnfortzahlung oder Krankengeld) finanziert werden. Es summiert sich.

Die Zeit und Mühe die Du investierst, um wieder gesund zu werden, ist unbezahlbar.

 

… die emotionale Achterbahn

Wo soll ich anfangen? Vom Schrecken der Diagnose über die verständliche Angst vorm Tod, der Angst vor jedem Kontrolltermin und einem möglichen Wiederauftreten, das Gefühl des Alleinseins oder Missverstandenseins – die emotionale Achterbahn einer Krebserkrankung kann nur der verstehen, der mal eine lebensbedrohliche Erkrankung am eigenen Leib erlebt hat.

Wissenswertes und Tipps:

  • Akzeptiere, dass Ängste und Gefühlsschwankungen in einer derartigen Situation völlig normal und OK sind. Auch wenn andere glauben, dass Du nach der Behandlung „alles vergessen sollst“.
  • Spreche mit Menschen, die das was Du erlebst und fühlst, nachvollziehen und Dir mit den eigenen Erfahrungswerten auf Deinem Weg helfen können

 

 

Ich hoffe, dass ich mit meinem heutigen Blogbeitrag (eine Zusammenstellung meiner wie auch die Erfahrungen meiner Klientinnen) insbesondere frisch diagnostizierte Krebspatientinnen anspreche.  Sie sollen von einer Überlebenden erfahren, auf was sie sich einstellen sollten. Ich weiß, dass es ganz schön beängstigend sein kann und Du bestimmt Angst hast, ob Du das alles schaffst.

Daher mein wichtigster Tipp zum Schluss: Übernehme die Verantwortung für Deine Gesundheit – gib sie nicht an Dein Ärzteteam ab. Informiere Dich, suche Dir die besten Ärzte und unterhalte Dich mit Menschen, die Dich nicht nur mit Floskeln beruhigen, sondern Dir mit nützlichem Wissen helfen können, Dein Ziel – die Gesundheit! – zu erreichen.

 

Was hast Du während Deiner Krebstherapie erlebt? Erzähle mir in den Kommentaren, welchen Nebenwirkungen Dich besonders geplagt haben.

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