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Reisen trotz Krebs – Tipps für den Urlaub!

 

Der Sommer kommt … Gott sei Dank! Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich verbinde Sommer mit Sonne, Sand und Meer. Nur leider gibt es in meiner Nähe höchstens einen Baggersee. Neue Länder, neue Sehenswürdigkeiten, neue Menschen kennenlernen – Reisen ist ganz klar mein liebstes Hobby! Und auch während meiner Erkrankung habe ich es mir – den Umständen angepasst – nicht nehmen lassen.

 

Reisen trotz Krebs

 

 

Urlaub – Die schönste Zeit des Jahres

 

Reisen trotz Krebs oder aber auch in der Erholungsphase …? In beiden Fällen ist das Immunsystem geschwächt.

daher erfordern beide Situationen eine entsprechende Planung. Denn wenn das Immunsystem geschwächt ist, ist höchste Vorsicht geboten.  Viren und Bakterien haben leichtes Spiel.

Es gibt Altbewährtes, aber auch einige Neuheiten (zumindest für mich!), die ich entdeckt habe und in den folgenden Zeilen mit Dir teilen möchte. Entsprechend hoffe ich, dass die nachfolgenden Tipps dazu beitragen, Dich den Urlaub ohne Zwischenfall genießen zu lassen.

Los geht´s!

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Ist Dir schon mal aufgefallen, wie zügig Flugzeuge gereinigt werden? Immer unter Zeitdruck, huscht die Crew schnell durch die Maschine und schon steigen die nächsten Fluggäste ein. Von daher bleibt kaum Zeit, eine gründliche Reinigung vorzunehmen.

Wie so oft im Leben, ist auch hier der optische Eindruck ausschlaggebend. So werden unter anderem:

  • unbefleckte Decken oftmals ungereinigt gefaltet und zum Wiedergebrauch bereit gelegt
  • die Kissen ebenfalls oft ungereinigt wieder verwendet
  • die Einwegabdeckungen der Kopfstützen (meist aus Papier) manchmal (manchmal aber auch nicht) ausgewechselt

Liegen die Sicherheitsgurte beim Boarden ordentlich über Kreuz, wirkt die Kabine sauber und wir fühlen uns gut aufgehoben.

Überlege mal… Würden die einzelnen Klapptische bei jedem Wechsel ordentlich gereinigt werden, würde das den ganzen Zeitplan sprengen. Glaube mir… Ich kenne Flugbegleiterinnen und viele bestätigen, dass sie in ihren vielen Jahren selten gesehen haben, dass alle Klapptische abgewischt wurden. Und wenn, dann mit dem gleichen Tuch von der ersten Reihe durcbis zur letzten.

Apropos Klapptisch…  Hast Du schon mal beobachtet, was Mitreisende alles mit dem Klapptisch anstellen? Von der Nutzung als Fußablage bis hin zum Wickeltisch für Säuglinge. Das kleine Teil erfüllt viele Zwecke.

Was mache  ICH  beim Reisen mit meinem Klapptisch? Entweder ich nutze die Zeit, um für Dich zu bloggen oder ich lasse mir von der Flugbegleiterin mein Essen servieren. Genau! Essen dort, wo vielleicht vor wenigen Stunden noch jemand die Füße abgelegt oder etwas noch viel Unappetitlicheres gemacht hat.

Schauen wir den Tatsachen ins Auge. Flugzeuge sind unhygienisch. Besonders fatal für Immungeschwächte!

Und die am stärksten verunreinigten Bereiche sind die, mit denen Dein Körper oder Deine Lebensmittel in Berührung kommen.


  • Das einzige, was Bakterien mehr lieben als Deine Haut? Kunststoff! Insbesondere poröser Kunststoff – und somit Dein Klapptisch! Die nicht ganz glatte Oberfläche sorgt zwar dafür, dass Dein Trinkbecher nicht bei der ersten kleinen Turbulenz vom Tisch rutscht – leider aber auch dafür, dass Bakterien sich gut absetzen können. Wenn Dich der Gedanke genauso anwidert wie mich, dann interessiert Dich vielleicht diese antibakterielle Abdeckung, die ich neulich entdeckt habe:

             

 

Air-Protector ist eine antibakterielle Latexabdeckung, die Passagiere vor diesen ekelhaften und unhygienischen Flugzeug-Klapptischen und/oder Kopfstützen schützt.


  • Außerhalb vom Flugzeug besteht nicht immer direkter Zugang zu sauberem Wasser und Seife. So ist es immer gut, wenn man ein Desinfektions-Gel zu Hand hat. Gibt es ja mittlerweile ganz günstig zu kaufen:

 


  • Desinfektions-Gel ist toll für die Hände, aber um die Handlehne oder den Klapptisch abzuwischen, eignen sich eher Sagrotan Tücher:


  • Besonders empfindliche und geschwächte Menschen können durch zu trockene Luft krank werden. Denn zu trockene Luft trocknet die Schleimhäute der Atemwege aus und schwächt somit die Abwehr gegen Krankheitserreger. Wem die Luft m Flugzeug zu trocken ist, den interessiert vielleicht dieser handliche und vor allem drahtlose Luftbefeuchter:

Das tragbare Gerät nutzt einzelne Wasserflaschen, um die Qualität bzw. den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in unmittelbarer Nähe zu verbessern. Gut für die Atemwege und die Haut!

Kleiner Tipp von mir, um die fürs Handgepäck zulässige Flüssigkeitsmenge nicht zu überschreiten: Nimm eine leere Flasche durch die Kontrolle mit und fülle sie erst im Wartebereich.


  • Und weil sich die gesunden Alternativen zu purem Wasser jenseits der Sicherheitskontrolle in Grenzen halten, mische ich mir oftmals mein eigenes Getränk: mein geliebtes und super-gesundes Zitronenwasser!

Individuell verpackter Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat lässt sich gut mitbringen und ganz leicht nachträglich in eine Wasserflasche beimischen:

 


Und ganz zum Schluss noch ein Extra-Tipp, der nichts mit einer Erkrankung zu tun hat, in meinen Augen aber einfach genial ist …

  • Ich gehörte lange Zeit zu den Auslandsreisenden, die jede Menge Adapter für alle möglichen elektronischen Geräten überall hin mitschleppte. Typische Situation: Im Hotel angekommen, möchte ich mein fast leeres Netbook und mein ebenfalls fast leeres Handy gleichzeitig laden. Mein Partner möchte sich vielleicht rasieren und ebenfalls sein Handy laden. Schon benötigen wir 4 Adapter gleichzeitig.Mittlerweile habe ich mir einen tollen Trick von anderen Weltenbummlern abgeschaut: Wir nehmen jeweils nur noch einen Steckdosenadapter 

 

zusammen mit einer Steckleiste mit USB-Anschluss mit.

So kommen wir gegebenenfalls sogar prima mit nur wenigen Steckdosen im Zimmer aus!


 

Fehlt etwas? Hast Du einen hilfreichen und/oder genialen Tipp für die Reise? Dann verrate es mir in den Kommentaren!

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